Graupner Mini Jet Sprint

Quelle:  Graupner Online Shop
Quelle: Graupner Online Shop

Technische Daten
HerstellerGraupner
ModellMini Jet Sprint
GattungJet Boot
Antrieb19mm Jet Antrieb
Länge450mm
Breite190mm
Gewichtca. 900g
  • Hersteller: Graupner
  • Modell: Mini Jet Sprint
  • Gattung: Jet Boot
  • Antrieb: 19mm Jet Antrieb
  • Länge: 45cm
  • Breite: 19 cm
  • Gewicht:

Setup:

Setup:

Setup:

Gallery

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Graupner Mini Jetsprint
Graupner Mini Jetsprint
Graupner Mini Jetsprint
Graupner Mini Jetsprint
Graupner Mini Jetsprint
Graupner Mini Jetsprint

Kehrer Jet Sprint

Kehrer Jet  Sprint
Technische Daten
HerstellerKehrer Modellbau
ModellJet Sprint
GattungJet Boot
Antrieb28mm Kehrer Jet
Länge660mm
Breite240mm
Gewichtca. 2400g
  • Hersteller: Kehrer Modellbau
  • Modell: Jet Sprint
  • Gattung: Jet Boot
  • Antrieb: Kehrer 28mm Jet
  • Länge: 66cm
  • Breite: 24cm
  • Gewicht:

Setup:

Das erste Setup in diesem Boot. Doch es kann nicht überzeugen. Der Motor dreht einfach zu niedrig. Obwohl die Drehzahl mit 21600 U/min der Herstellerempfehlung entspricht, macht es keinen wirklichen Spaß. Außerdem habe ich Problem mit der Kurvenlage. Immer wieder rutscht der Rumpf in dem Kurven mit dem Heck weg.

Kehrer Jet   Sprint

Setup:

Mit 18 Zellen geht es inzwischen schon deutlich besser. Damit bin ich zwar deutlich über der Vorgabe der Firma Kehrer Modellbau was die Drehzahl des Jets aber es macht deutlich mehr Spaß und ist merklich schneller. S7 Boote sind nun kein Problem mehr.

Aber das Kurvenproblem besteht weiter.Und hinzu kommt nun noch zwei Probleme auf der Gerade. Bei Vollgas beginnt sie sich nach etwa 20 Metern ohne Lenkbefehl ein zu drehen. Der Versuch dies mit Hilfe von 2 etwa 2cm tiefen Finnen hinter dem Einlass des Jets zu mildern gelingt nicht. Und in den Kurven wird aus den Wegrutschen des Hecks nun ein Hüpfen und Hopsen. Also werden die beiden Finnen wieder entfernt. das zweite Problem liegt darin, das sich bei voller Fahrt unter dem Rumpf Luft sammelt. Der Auftrieb wird dann so groß, das es den kompletten Rumpf aus dem Wasser hebt. Da der Jet zum Antrieb jedoch immer Wasser ansaugen muss ist in diesem Moment auch jeglicher Vortrieb dahin. Nun muss man erst warten, bis der Rumpf still steht und sich das Saugrohr des Jets wieder mit Wasser gefüllt hat. Also verrunde ich die Kanten der Ansaugöffnung noch weiter aber spürbar besser wird es nicht.

Ein weitere Sache die mich gehörig ärgert sind Querwellen. Dies war einer den Gründe, warum ich mir diesen Rumpf kaufte. Ich wollte über die Querwellen fahren und dann ein wenig „hüpfen“ Doch dann zieht der Jet sofort Luft und man muss wieder bis zum Stillstand warten, damit er sich mit Wasser füllt und man weiterfahren kann.

Kehrer Jet  SprintNoch eine Sache, die mich stört ist der Deckel. Dieser ist auch nicht annäherungsweise dicht zu bekommen. Da Wasser bei einen Boot mit Elektroantrieb fatale Folgen haben kann muss hier nachgebessert werden. Die Originallösung besteht in 2 schmalen U-Profilen, die auf den Rumpf geklebt werden und einer ABS-Platte die man hinein schiebt. Eine einfach Spaltdichtung eben, die aber bestenfalls gegen Staub wirkt, aber kaum gegen Wasser. Außerdem ist die tiefgezogene Wanne für die Sitze kein Teil der Abdeckung und sehr wabbelig.Bei der Rumpfversion mit der gerade Scheibe soll dies besser gelöst sein, aber ich habe nun einmal die Version mit der runden Scheibe und diese Lösung ist weit von meinen Vorstellungen entfernt. Bis auf weiteres werde ich wohl einfach eine ABS-Platte lose aufs Deck legen und sie dann mit Klebeband abkleben.

Setup:

Nachdem ich den Shark 20 für etwas anderes ausprobieren will schraube ich den Mega ins Boot. Aber mit 16 Zellen ist das Boot einfach übermotorisiert. Deshalb wird nach 2 Testfahrten umgerüstet.

Setup:

Kehrer Jet  SprintNach den Versuchen mit den anderen Setups beschließe ich mal etwas Neues auszuprobieren. Da ich immer wieder Probleme mit dem Geradeauslauf und der Kurvenlage hatte lege ich die beiden dicken Bleiakkus in den Rumpf. Dieser trägt sie ohne Probleme. Dabei liegt er aber ziemlich tief im Wasser, so das die Austrittsdüse des Jets komplett unter Wasser liegt. Beim Fahren werkt man das deutliche Mehrgewicht doch deutlich. Die Jet-typische Beschleunigung ist nicht mehr zu finden, es geht nun ein wenig behäbiger zur Sache. Aber die Kurven gehen nun ohne Problem, wie auf Schienen und auch geradeaus geht es wie an der Schnur gezogen. Aus dieser Sich also ein voller Erfolg. Doch ich werde wieder zu den leichteren NiMH Akkus wechseln und die Vorzüge des Jets genießen.

Der Versuch zeigte mir, da die Probleme vom Rumpf her rühren. Der baut sehr viel Auftrieb auf. Und bei voller Fahrt hebt es ihn gern komplett aus dem Wasser, so das der Wasserkontakt des Jets abreißt und damit der Vortrieb weg ist. Also wird irgendwann ein anderer Rumpf folgen, mit mehr V und damit mit mehr Tiefgang.

Setup:

So, nun hab ich den Motor der optimal zu dem Boot passt. Die Leistungscharakteristik stimmt und es macht Spaß zu fahren, wenn nur nicht diese Problem mit dem Kurven wären und wenn man mal 30 Meter geradeaus fahren könnte.

Aber ich widme mich nun wieder dem Deckel. Nach etlichen Versuchen mit ABS und der original Sitzwanne fliegt dieses Giesskannenteil samt dem restlichen Plastikkram in den Müll. Ich nehme einfach 10 x 10mm Aluprofile aus dem Baumarkt. Diese auf der Innenseite des Rumpfes um die Decksöffnung mit 24h Epoxi herumgeklebt. Somit kann diese sich nicht dauernd verbiegen. Nun laminiere ich mir ein GfK-Platte, lege darauf eine Styroporklotz und laminiere diesen ein. Gleichzeitig lege ich weiter Aluprofilleisten in das noch nasse Laminat. Diese sind durchbohrt, so das sie viele Löcher habe, durch die das Harz hindurch treten kann, Dann noch mit einer Lage 49er Glasgewebe überzogen und schon nach den Aushärten werden sie bombenfest sitzen.

Nach dem Aushärten drehe ich Platte um und öffne sie über den Styroporklotz. Dadurch habe ich nun eine stabile Sitzwanne. Mit Fensterdichtband wird der neue Deckel zum Rumpf hin abgedichtet. Vor wird er durch 2 einlaminierte 4mm Metallstifte gehalten, hinten wird er mit 2 kurzen 3mm Kunststoffschrauben festgeschraubt. Das geht schnell und problemlos und nun ist er auch endlich dicht.

Setup:

Mit diesem Motor wird das Fahren zu einer Offenbarung. So gemütlich kann Bootfahren also sein. Nach 2 Probefahrten fliegt er sofort wieder aus dem Boot, bis zur Rente hab ich schließlich noch etwas Zeit und bis dahin will ich nicht einschlafen.

Inzwischen habe ich dieses Boot verkauft. Noch eine ANmerkung für alle jene, die wegen dieses Bootes mit mir Kontakt aufnahmen. Ich weder der Hersteller noch bin ich sonst (wissentlich) verwandt oder verbunden mit der Firma Kehrer Modellbau. 

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Kehrer Jet Sprint
Kehrer Jet Sprint
Kehrer Jet Sprint
Kehrer Jet Sprint